In der Nacht vom 25. auf den 26. April 1986 explodierte einer von vier Atomreaktoren in Tschernobyl (Ukraine). Dabei wurden große Mengen radioaktiver Substanzen frei, die sich dann weiträumig niedergeschlagen haben. Als Folge des Supergaus sind ganze Landstriche in Weissrussland und der Ukraine für Jahrhunderte verstrahlt. Aber es leben hier weiterhin Menschen. Auch nach zwanzig Jahren sind für 82% der Menschen in Weissrussland, das am stärksten von der Katastrophe betroffen ist, die Folgen von Tschernobyl im täglichen Leben das dominierende Thema.

Noch heute kommen viele Neugeborene mit schweren körperlichen Fehlern und Krankheiten (wie Leukämie, Schilddrüsen- und andere Arten von Krebs) zur Welt. Auch im Kindes- und Jugendalter sind auftretende chronische Krankheiten gehäuft zu beobachten. Es ist offensichtlich, dass die medizinischen und gesundheitlichen Folgen des Supergaus immer mehr zunehmen und parallel dazu die Bedeutung und Wichtigkeit aller präventiven Maßnahmen, wie der Erholungsreisen, für die Kinder wachsen. Diesem düsteren Bild kann man entgegenwirken, indem man den Kindern die Möglichkeit bietet, sich in unbelasteten Gegenden zu erholen und auf solche Weise zur Stärkung ihres Immunsystems beiträgt.

Der größte Teil der Bevölkerung wird medizinisch und ärztlich unzureichend versorgt, da das Land kaum über finanzielle Mittel verfügt. Viele kleine Organisationen und Vereine in Deutschland helfen den Kindern in Weißrußland. Die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl hat der Welt nicht nur drastisch vor Augen geführt, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist. Vielmehr zeigt sich noch heute, dass die Welt den Folgen weitgehend hilflos gegenübersteht.

Würden Sie Ihr eigenes Kind in den Bus setzen und in ca. 2000 km Entfernung in fremde Hände geben? Ein Grund hierfür liegt sicherlich darin, dass sich die Kinder, alleine schon durch den Verzehr von frischem Obst oder frischem Gemüse bis zu 1 Jahr von der Immunschwäche erholen können. Nebenbei bemerkt werden auch tiefe Freundschaften geschlossen.


1. wir suchen ständig neue Gasteltern, die ein Kind zwischen 8 und 15 Jahren für 4 Wochen aufnehmen möchten. Der Zeitraum ist hier klar vorgegeben. Die Erholungszeit beginnt immer 2 Wochen vor den Sommerferien in NRW. Gasteltern können sowohl junge Familien, Singles oder auch Rentner sein.

Alle Interessierten werden gebeten, den Verein zu kontaktieren. (zu Kontakt) Wir werden Sie garantiert besuchen um weitere Gespräche zu führen.
Wenn Sie kein Kind aufnehmen können, könnten Sie dennoch helfen:

2. Spenden Sie!
Der Verein finanziert sich ausschließlich durch Spenden. Egal, ob der Kindergeburtstag einmal anders gefeiert wurde und dabei zum Beispiel 12,50 € gesammelt wurden oder Omas 65. Geburtstag 150 € in die Spendenbox brachte oder die Betriebsangehörigen 500 € zur Betriebsfeier sammelten oder der Schützenverein für jedes verkaufte Bier 5 Cent sammelte. Es gibt so viele Möglichkeiten uns zu unterstützen. Sie erhalten als Spender eine Übersicht aller Kosten und Zahlungseingänge, so dass Sie jeden Cent nachvollziehen könnten.

3. Der Verein sucht auch immer sonstige Interessierte, die sich aktiv oder passiv betätigen wollen. So freuen wir uns auch auf Menschen, die Mitglied im Verein werden wollen.
Arbeit gibt es immer!

Sie sind vielleicht Erzieherin und könnten sich vorstellen, morgens Kinder zu betreuen. Wenn wir hier z.B. ein Konzept erarbeiten könnten, würden vielleicht mehr Gasteltern mitmachen können. Viele interessierte Gastmütter würden ein Kind nehmen, wenn die Aufsicht morgens möglich wäre.

Kontaktieren Sie uns ruhig. Wir freuen uns auf Ihre Ideen.

Gastelternsuche für das Jahr 2016 in dem Zeitraum 25.06.2016 bis 25./26.07.2016

[PDF] Anschreiben Gastkinder

[PDF] Anmeldung Gastkinder

[PDF] Vereinsmitgliedsantrag